Sitz: Frankfurt am Main

Tagung Kopenhagen 2009

Tagung Kopenhagen 2009
SYMPOSION SCHOPENHAUER – KIERKEGAARD
Kopenhagen, 24.-26. April 2009
Veranstaltet von der Schopenhauer-Gesellschaft, Frankfurt a. M.
und dem Søren Kierkegaard Research Centre, Kopenhagen
in Verbindung mit dem Institut für Sprache, Literatur und Kultur, Universität Aarhus
und dem Philosophischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Vom 24.–26. April 2009 findet in Kopenhagen am Søren Kierkegaard Research Center ein Symposion zur Philosophie A. Schopenhauers und S. Kierkegaards statt. Das Symposion ist eine internationale Kooperation zwischen der Schopenhauer-Gesellschaft und dem Søren Kierkegaard Research Centre in Verbindung mit dem Institut für Sprache, Literatur und Kultur, Universität Aarhus und dem Philosophischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Ziel des Symposions ist es, erstmals das Verhältnis zweier zentraler Denker des Nachidealismus im interdisziplinären Gespräch internationaler Experten zum Thema auszuloten. Im Mittelpunkt der Beiträge steht ein Geflecht philosophischer und theologischer Motive und Bezüge, die die Gemeinsamkeit beider Denker in der Umbruchszeit zwischen Deutschem Idealismus, Nihilismus und Negativismus im 19. Jahrhundert ausmachen: Die Neubegründung der Ethik in Abkehr von der Moralphilosophie Kants und des Deutschen Idealismus, die negativen Grundstimmungen der Langeweile, der Resignation, der Angst und der Verzweiflung und schließlich die Bestimmung menschlichen Leidens als Kern der je eigenen Daseins- und Existenzdeutung. Neuland betritt das Symposion auch insofern, als die bis heute der Öffentlichkeit kaum bekannten Texte, die Kierkegaard zu Schopenhauer in den Jahren 1854/55 verfasst hat, diskutiert und hinsichtlich der Wirkung beider Philosophen auf die Literatur des späten 19. und des 20. Jahrhunderts in den Blick genommen werden.